FAQ

Wie sicher ist es, dass ich das gewünschte Fahrzeug im gewünschten Zeitraum buchen kann?

Generell gilt: Je früher Sie reservieren, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Fahrzeug zum gewünschten Zeitpunkt frei ist. Wenn Sie allerdings ausgerechnet an einem sonnigen warmen Pfingstsamstag nachmittags ganz spontan zu einer Fahrt mit Ihren Lieben an den Badesee aufbrechen möchten, kann es natürlich sein, dass andere CarSharing-Kunden schon zwei Tage zuvor auf die gleiche Idee gekommen sind und Ihnen die ins Auge gefasste Familienkutsche weggeschnappt haben. Da wir aber ein kleiner Verein sind, sind Absprachen natürlich möglich.

 

Darf ich ein CarSharing-Fahrzeug an einem anderen Stellplatz wieder abgeben als ich es abgeholt habe?

Das ist bei uns leider nicht möglich. Wir haben einen festen Stellplatz ganz in der Nähe des Stadtzentrums. (Siehe Fahrzeuge)
Muss ich selbst am Steuer des von mir gebuchten CarSharing-Kfz sitzen?

Nein. Aber als angemeldeter Fahrtberechtigter müssen Sie mit im Auto sitzen, wenn Sie eine andere Person das Auto lenken lassen. In diesem Fall sind Sie dafür verantwortlich, dass der Fahrer oder die Fahrerin über eine gültige Fahrerlaubnis verfügt.

 

Wieso kann CarSharing bei gleicher Fahrleistung weniger kosten als der eigene Wagen?

Ein CarSharing-Fahrzeug wird im Durchschnitt wesentlich intensiver genutzt als üblicherweise ein Privatwagen. Die Fixkosten der CarSharing-Fahrzeuge (Abschreibungen, Steuern, Versicherung) werden mit Hilfe eines entsprechend gestalteten Tarifs auf alle Nutzer umgelegt. Die Fixkosten Ihres eigenen Fahrzeugs tragen Sie hingegen allein. Dabei beträgt der Wertverlust eines neuen oder neuwertigen Pkw schon einige hundert Euro im Monat.

 

Besteht für CarSharing-Fahrten eine ausreichende Versicherung?

Unser Fahrzeug ist Vollkasko versichert. Im Rahmen der vom bcs angebotenen Kfz-Haftpflicht-Versicherung werden pauschal 100 Mio. Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden abgedeckt, beschränkt auf  8 Mio. Euro je geschädigte Person und je Schadenereignis. D.h. werden bei einem Schadenereignis z. B. 4 Personen verletzt, stehen für jede Person 8 Mio. Euro zur Verfügung, also insgesamt 32 Mio. Euro.
Falls Sie als CarSharing-Nutzer oder -Nutzerin, einen Schaden verursachen, werden Sie, wie auch bei privaten Kfz üblich, mit einer Selbstbeteiligung von 300,-€ an den Reparaturkosten beteiligt.

Was ist denn das Ökologische am CarSharing – ein Privatwagen ist doch genauso umweltschädlich wie ein CarSharing-Pkw?

Es gibt einige, durch wissenschaftliche Untersuchungen gut belegte Hinweise für die Umwelt- und Verkehrsentlastung, die durch CarSharing ermöglicht wird:

  • Alle bisherigen Befragungen von CarSharing-Kunden zeigen, dass im statistischen Durchschnitt die Gesamtheit der Kunden eines CarSharing-Anbieters vor dem Beitritt mehr private Pkw in Gebrauch hatten als während der CarSharing-Teilnahme. Dies erklärt sich damit, dass mit dem Beitritt private Pkw abgeschafft wurden oder geplante Neuanschaffungen nicht getätigt wurden. Somit ersetzt ein CarSharing-Fahrzeug durchschnittlich vier bis acht private Pkw. Dies verringert den Bedarf von Verkehrsflächen in den Städten und spart Ressourcen, die beim Bau von Neuwagen verbraucht werden.
  • Außerdem gestalten CarSharing-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen ihre Mobilität rationaler und nutzen weniger den Pkw, dafür häufiger Busse, Bahnen und das Fahrrad und sie gehen öfter zu Fuß. Dieses verkehrsentlastende Verhalten wird unter anderem dadurch von den CarSharing-Anbietern verstärkt, dass die Kosten jeder einzelnen Fahrt auf der Monatsrechnung ausgewiesen werden und nicht – wie beim Privat-Pkw – in einem großen Fixkostenblock ausgeblendet werden.

 

Weitere Fragen und Antworten finden Sie auch beim Bundesverband CarSharing